schnuppernde hunde

Berichte

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Erste Hilfe für Hund und Besitzer

 So lautete der Arbeitstitel der von der DRC/BZG 4 initiierten Schulungsveranstaltung. Nicole Schulmerich aus Böhl-Iggelheim hatte keine Mühen gescheut und konnte die Tierarztpraxis Zeppelinstrasse aus Böhl für dieses Projekt gewinnen. In einer sehr informativen und kurzweiligen Unterweisung in Theorie und Praxis konnte die anwesende Tierärztin, Martina Schubert unter Beteiligung von Stefanie Schwarzwälder und ihrer Australien Shepard-Hündin „Bubbles“ den anwesenden 32 Teilnehmern wertvolle Hinweise rund ums Thema geben. Von Verletzungen, Knochenbrüchen, Vergiftungen bis hin zur Reanimation ging es darum, Tipps für richtiges Reagieren und die richtige Hilfe im Fall der Fälle zu bekommen. Man kam schnell überein, dass man am besten Erste-Hilfe-Maßnahmen beherrschen kann, wenn man sich im Vorfeld auf solche Notfälle gut vorbereitet hat.

Zu Beginn widmeten wir uns erst einmal der Frage wie man beim gesunden Hund feststellen kann, dass es ihm gut geht. Stichworte: Normtemperatur, Atem- und Pulsfrequenz, Schleimhäute und vieles mehr. Weitere Schwerpunkte waren die Reanimation, die richtig ausgerüstete Notfallapotheke, das richtige Anlegen von Verbänden, das Stillen von Blutungen, das Versorgen von Wunden, Verletzung der Sinnesorgane Augen und Ohren, Fremdkörper in den Atemwegen, Verletzungen von Organsystemen bis hin zum Schock, Vergiftungen, Hitzschlag und nicht zuletzt die gefürchtete Magendrehung.

Highlights waren die praktische Darstellung vieler Verbände und praktischen Maßnahmen an „Bubbles“, die mit einer stoischen Ruhe all das über sich ergehen ließ, als würde sie täglich nichts anderes machen. Bei so einem kooperativen Hund konnte die praktische Anschauung nicht besser sein. Dafür erntete sie am Ende der ca. zweistündigen Veranstaltung ebenso wie Frau Schubert und Frau Schwarzwälder einen kräftigen Applaus. Mit einem ausführlichen Skript, in welchem die Seminarinhalte nochmals anschaulich aufgeführt waren, machten sich die Teilnehmer zufrieden auf den Heimweg.

Alle waren sich einig: Besser konnte man die Thematik nicht vermittelt bekommen, und alle fühlten sich nun ein gutes Stück sicherer, zielgerichtet und effektiv die Maßnahmen anwenden zu können, in der Hoffnung, dass dieser Fall nie eintreten möge.

 

Sacha und Nina Bernhard

mit Highlands‘ Dream of Gold Breandan „Boomer“

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